Also Katzenwäsche an Bord und los geht's.
Die Kuchenbude bleibt wegen des Wetters auf der Kanalfahrt aufgebaut. Es gibt an Deck nichts zu tun, und die dicken Schiffe, die uns begleiten, sind durch die Fenster gut zu erkennen.
Mit uns startet ein Verband großer Frachtschiffe Richtung Kiel, der uns den ganzen Tag begleiten wird. Die Größe der Brummer, wenn sie direkt neben uns fahren, ist schon beeindruckend.
Draußen regnet es jetzt fast pausenlos und wir machen uns einen entspannten Tag an Bord. Petra macht uns leckere Spaghetti mit Pesto und frischem Parmesan. So lässt es sich gut aushalten.Nach knapp 10 Stunden Motorfahrt erreichen wir die Kieler Seite des Kanals. Hier gibt es einen kleinen Steg zum Festmachen für die Sportschiffahrt, um auf die Schleusenöffnung zu warten. Der Steg wird gleichzeitig von Gänsen, Möwen und Enten als Nachtlager benutzt und kann wegen derer Hinterlassenschaften nur sehr vorsichtig betreten werden.
Die Einfahrt in die Schleuse klappt dieses Mal einwandfrei und wenig später sind wir auf der Ostsee in der Kieler Förde.
In Kiel lockert die Bewölkung endlich auf und wir beenden unsere Fahrt nach 11 Stunden im Yachthafen "Kiel Stickenhörn". Unsere Anlegemanöver werden immer besser. Die Mittelklampen sind sehr praktisch, um das Schiff erstmal in der Box zu fixieren.
Der Hafenmeister ist leider nicht mehr vor Ort, also müssen wir uns Duschmarken und Codekarten aus einem nahegelegenem Hotel besorgen. Dieses Mal funktioniert alles wunderbar und wir können nach einer schön heißen Dusche zum Abendessen an Bord übergehen.


